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Insel Saaremaa - dt. Bezeichnung: Oesel
ist mit einer Größe von ca. 3 km² die größte Insel Estlands und die drittgrößte
Ostseeinsel.
Hauptstadt: Kuressaare (Arensburg) mit ca. 16,000 Einwohner liegt in der gleichnamigen Bucht im südosten der Insel.
Der Zweitgrößte Ort
Orissaare befindet sich im Nordosten.
Saaremaa ist die Hauptinsel des Verwaltungsbezirks
Saare.
Hierzu gehören ebenfalls die
Inseln Muhu, Abruka, Vilsandi, Ruhnu und diverse kleinere Inseln.
Vom Flughafen Tallinn nach Saaremaa:
Saaremaa erreicht man von der Hauptstadt
Tallinn mit Mietautos, Taxis und öffentlichen Verkehrsmitteln in ca. 2 Stunden.
Die Fährverbindung vom in
Virtsu und
Kuivastu auf der
Insel Muhu dauert ca. eine Halbestunde.
Saarema ist ca. 3 km von der Insel Muhu entfernt; sie sind mit einem befahrbaren Damm verbunden.
Im Sommer besteht die Flugmöglichkeiten zum Flughafen in Kuressaare, die Hauptstadt von Oesel.
Verkehrsnetz:
Die Straßenlänge der Insel beträgt ca. 3 km. Ein Teil der Strecke ist asphaltiert.
Im Südwesten und Nordosten sowie im Inneren ist die Insel wenig besiedelt, dort sind die Straßen überwiegend mit Keis bedeckt.
Es verkehrt mehrmals täglich Busverbindungen von Kuressare zur Hauptstadt Tallinn.
Die Verbindng zu
Pärnu und
Tartu wird durch Reise- und Linienbusse auf der Fähre zwischen Kiuvastu und Virtsu wird aufrechterhalten.
Schiffsverbindungen
zu umliegenden Inseln und zum Festland bestehen
- über die Häfen in Mõntu (nach Ventspils in Lettland)
- in Roomassaare - nach Abruka und Ruhnu
- Triigi - nach Sõru auf Hiiumaa)
- In Roomassaare befindet sich der einzige Flughafen der Insel.

Die Halbinsel
Sõrve (Sworbe) erstreckt sich bis zu 30 km in den Rigaischen Meerbusen und endet am südlichsten Punkt des Archipels im Dorf Sääre, markant durch einen alten Leuchtturm ca. 52 m hoch (ursprünglich von 1646).
ca. 600 kleinere Insel sind der 1.300 kilometerlangen Küste Saaremaas vorgelagert.
Überwiegend ist der Küstenstreifen steinig und fällt flach ins Meer.
Man findet aber auch Steilküsten: der
Panga Pank an der
Küdema-Bucht fällt 22 m senkrecht ab; oder die Steilküste
Undva Pank auf der nordwestlich gelegenen Halbinsel
Tagamõisa.
Nordwestlich der Halbinsel
Harilaid (estn. laid = kleine Insel), am
Kap Kiipsaare steht der Leuchtturm aus 1933. Durch Wellenerosion steht der Turm schief und droht umzukippen.
Die landesspezifische Landschaft der Insel und gesunde Seeluft laden zu langen Spaziergängen ein.